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MIDDAY BRIEFING – Unternehmen und Märkte | Nachricht

  • BUSINESS

Der Markt-Überblick am Mittag, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

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+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

DONNERSTAG: In den USA ruht das Geschäft an den Finanzmärkten wegen des Thanksgiving-Feiertags.

FREITAG: In den USA findet am sogenannten Black Friday nur ein verkürzter Handel am Aktien- und Anleihemarkt statt.

+++++ AKTIEN- UND ANLEIHEMÄRKTE (12.50 Uhr) +++++

INDEX Stand +- % +-% YTD

E-Mini-Future S&P-500 4,048.25 +0.4% -14.7%

E-Mini-Future Nasdaq-100 11,925.50 +0.5% -26.9%

Euro-Stoxx-50 3,968.59 +0.6% -7.7%

Stoxx-50 3,770.32 +0.3% -1.3%

DAX 14,562.00 +0.9% -8.3%

FTSE 7,476.71 +0.2% +1.1%

CAC 6,716.22 +0.6% -6.1%

Nikkei-225 28,383.09 +1.0% -1.4%

EUREX Stand +/- Punkte

Bund-Future 142.33 +1.18

+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++

ROHOEL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 77.67 77.94 -0.3% -0.27 +12.1%

Brent/ICE 84.79 85.41 -0.7% -0.62 +15.6%

GAS VT-Settlem. +/- EUR

Dutch TTF 123.50 129.62 -4.7% -6.13 +97.9%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1,758.02 1,750.48 +0.4% +7.55 -3.9%

Silver (Spot) 21.56 21.53 +0.1% +0.03 -7.5%

Platinum (Spot) 995.00 999.40 -0.4% -4.40 +2.5%

Kupfer-Future 3.64 3.62 +0.6% +0.02 -17.5%

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++

-BE

15:00 Geschäftsklimaindex November

PROGNOSE: -14.0

zuvor: -15.5

+++++ FINANCIAL MARKTE EUROPE +++++

Etwas fester – Europas Börsen bauen die Gewinne am Donnerstagmittag weiter aus. Der unerwartet kräftige Anstieg des ifo-Geschäftsklima-Index stützt die Aktienmärkte zusätzlich. Fundamentale Unterstützung kommt auch aus Übersee: Denn das Protokoll der jüngsten US-Notenbank-Sitzung lässt die Hoffnung auf ein langsameres Tempo bei den künftigen Zinserhöhungen steigen. Einzelhändler (+0.6%) stehen vor allem in den USA mit Blick auf den “Black Friday” im Fokus. Die Erwartungen sind diesmal etwas gedämpfter als sonst. Dabei geht dies nicht einmal auf Inflationssorgen zurück, sondern darauf, dass viele Angebote aufgrund voller Lager sehr früh gekommen seien. LEG Immobilien legen um 5,6 Prozent zu nach einer Erhöhung auf “Chubby” durch Morgan Stanley. Renault klettern um 2,2 Prozent, nachdem die Deutsche Financial institution das Kursziel erhöht hat. Remy Cointreau fallen um 1,8 Prozent nach ihren endgültigen Zahlen. Telekom-Riese Vodafone verlieren nur optisch 3,2 Prozent wegen der Dividendenausschüttung. PostNL springen um 3,4 Prozent nach oben. Hier hat Großaktionär Daniel Kretinsky seinen Anteil von rund 25 auf über 31 Prozent erhöht. Der Luxusgüter-Hersteller Kering (+0.4%) steht mit dem Rücktritt von Gucci-Kreativdirektor Alessandro Michele im Fokus.

+++++ NOTICE +++++

DEVISEN zuletzt +/- % Solar, 8:08 Wed, 17:17 % YTD

EUR/USD 1.0406 +0.1% 1.0434 1.0366 -8.5%

EUR/JPY 143.92 -0.8% 144.68 144.81 +10.0%

EUR/CHF 0.9810 +0.1% 0.9819 1.0606 -5.5%

EUR/GBP 0.8589 -0.4% 0.8634 0.8599 +2.2%

USD/JPY 138.31 -0.9% 138.61 139.63 +20.2%

GBP/USD 1.2118 +0.6% 1.2088 1.2057 -10.5%

USD/CNH (Offshore) 7.1530 -0.0% 7.1449 7.1605 +12.6%

Bitcoin

BTC/USD 16,542.46 +0.3% 16,687.31 16,425.05 -64.2%

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Überwiegend freundlich – Die Hoffnung auf zukünftig kleinere Zinserhöhungen der US-Notenbank hat für eine meist freundliche Tendenz gesorgt. Die Aktienmärkte der Area folgten der Richtung an der Wall Road. Dort hatte das Protokoll der jüngsten US-Notenbanksitzung gezeigt, dass sich die US-Notenbanker bei ihrem Treffen am 1. und 2. November mehrheitlich für eine Verlangsamung des Zinserhöhungstempos aussprachen und nach vier 75-Basispunkte-Schritten für 14./ den 13. December für 50 Basispunkte pladieren. Dazu passend erhöhte die südkoreanische Notenbank den Leitzins lediglich um 25 Basispunkte auf 3,25 Prozent. Dies struggle mehrheitlich so erwartet worden und stellte eine Verlangsamung gegenüber der Erhöhung um 50 Basispunkte im Oktober dar. In Tokyo gewann der Nikkei-225-Index nach der Feiertagspause am Mittwoch 1,0 Prozent auf 28.383 Punkte. In Seoul ging es ebenfalls um 1 Prozent nach oben. Sydney schloss mit einem Plus von 0,1 Prozent – auf dem höchsten Niveau seit Ende Mai. Auch in Hongkong (+0.6% im Späthandel) stieg das Marktbarometer, während die Tendenz in Schanghai (-0.2%) nur knapp behauptet lautete. Dort bremste einerseits der weitere Anstieg der Covid-19-Infektionsfälle die Kaufneigung. Andererseits sorgte der chinesische Staatsrat für Unterstützung am Aktienmarkt. Er habe signalisiert, geldpolitische Instrumente wie Senkungen des Mindestreservesatzes einsetzen zu wollen, wenn dies angemessen sei, um die Liquidität auf einem angemessenen Niveau zu halten, so die Ökonomen von Goldman Sachs.

+++++ CREDIT +++++

Weiter auf Einengungskurs gehen die Risikoprämien gegen den Ausfall europäischer Staats- und Unternehmensanleihen am Donnerstag. Gute Vorlagen kommen diesmal vom Protokoll der jüngsten US-Notenbank-Sitzung. Von Marktteilnehmern wird es taubenhaft interpretiert, zumindest das Tempo der Zinserhöhungsrunden dürfte künftig deutlich zurückgehen. Entsprechend setze man auf eine “bullishe Abflachung” der Zinskurve. Der Itraxx-Senior-Financials rutscht zum ersten Mal seit Juni wieder unter die Marke von 100 Basispunkten. Für das kommende Jahr rechnen Händler nun damit, dass das Zins-Risiko als Hauptfaktor durch das Credit score-Risiko ersetzt wird. Damit dürfte sich der Markt stärker auf die Auswahl von Einzelnamen konzentrieren.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR +++++

ITA AIRWAYS

Italiens Regierung erwägt einem Zeitungsbericht zufolge den Verkauf eines Mehrheitsanteils an ITA Airways an ein Konsortium aus Lufthansa und der italienischen Staatsbahn Ferrrovie dello Stato. Dies berichtet die Zeitung Corriere della Sera mit Verweis auf nicht namentlich genannte Regierungskreise. Der Zeitung zufolge sei eine Possibility der Verkauf von 51 Prozent an der Fluglinie an Lufthansa für 250 Millionen Euro und von 29 Prozent an die italienische Staatsbahn. Der Relaxation könne bei der italienischen Regierung verbleiben.

Aurubis

will mit Anglo American Kupferbezug nachhaltig machen. Wie der MDAX-Konzern mitteilte, hat er mit Anglo American eine Absichtserklärung mit dem Ziel unterzeichnet, Zusicherungen zu geben für die Artwork der Förderung, Verarbeitung, den Transport und die Vermarktung von Kupfer.

bechtle

baut sein Geschäft in Großbritannien mit einem Zukauf aus. Wie das MDAX-Unternehmen mitteilte, übernimmt es das IT-Systemhaus ACS Techniques, das an seinem Sitz in Northhampton 93 Mitarbeiter beschäftigt. Das Administration von ACS bleibt nach der Übernahme an Bord. Finanzielle Particulars nante Bechtle nicht.

Encavis

hat in Schweden zugekauft. Wie der MDAX-Konzern mitteilte, hat er dort einen zweiten subventionsfreien Solarpark mit einer Kapazität von 14 Megawatt (MW) erworben als Teil seiner Partnerschaft mit der norwegischen Solgrid AS. Der Park soll im 3. Quartal 2023 ans Netz gehen. Finanzielle Particulars nannte Encavis nicht.

Media

hat sich für die kommenden Jahre deutliches Wachstum und höhere Profitabilität vorgenommen. Wie der Hersteller von Arzneimitteln für chronische und seltene Erkrankungen anlässlich seines Kapitalmarkttages mitteilte, setzt er dabei auf die Stärkung des Kerngeschäfts in Deutschland, die Growth ins europäische Ausland und eine breitere Aufstellung des Geschäftsmodells.

gucci

Kreativdirektor Alessandro Michele tritt zurück. Michele trete mit sofortiger Wirkung zurück, sagte ein Sprecher der Gucci-Muttergesellschaft Kering SA. Wie Kering am Mittwochabend mitteilte, verlässt Michele seinen Posten bei dem Luxus-Modehaus, nachdem er “eine fundamentale Rolle dabei gespielt hat, die Marke zu der zu machen, die sie heute ist”. Kering nannte keine Gründe für Micheles Ausscheiden from him.

Remy Cointreau

hat im ersten Geschäftshalbjahr den Gewinn deutlich gesteigert. Für die Gesamtjahresprognose, die starkes organisms Wachstum bis Ende März vorsieht, ist der französische Spirituosenhersteller weiterhin zuversichtlich. Er rechnet aber mit einer Verlangsamung des Wachstums im zweiten Geschäftshalbjahr. Nach zwei herausragenden Jahren nach der Corona-Pandemie dürfte sich das Wachstum wieder normalisieren, so das Unternehmen.

Activision Blizzard

soll von Microsoft gekauft werden, aber Die Übernahme des Videospieleherstellers Activision Blizzard durch Microsoft für 69 Milliarden US-Greenback stößt offenbar auf Widerstand bei den Behörden. Bei der Federal Commerce Fee (FTC) sei man skeptisch mit Blick auf die Übernahme, was eine Klage wahrscheinlich mache, berichtete das Magazin Politico.

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Kontakt zum Writer: maerkte.de@dowjones.com

djg/raz

(END) Dow Jones Newswires

November 24, 2022 06:54 ET (11:54 GMT)

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